Dienstag, 26. Juni 2012

CD - Dawn of Destiny - Praying to the World

Diese Scheibe ist nicht schlecht, mischt sie doch Elemente von Bands, die ich wirklich liebe. Allerdings mischen sie leider nicht das Beste dieser anderen Bands, sondern eben nur Elemente, die ich an diesen Bands lieben gelernt habe in den letzten Jahren.

Namentlich sind die Bands, auf die ich mich beziehe Nightwish, Epica und Xandria. Grundsätzlich unterscheidet sich die Musik von Dawn of Destiny nicht stark von den oben genannten, zumal sie mit der Mischung durchaus etwas neues schaffen, das eben doch von keiner anderen Bands so bedient wird. Da die oben genannten Bands dieses Genres alle gerade selber frische Scheiben auf dem Markt haben, finde ich einen Vergleich durchaus angebracht, wenn ich auch denke, das es vielleicht der Eigenstänmdigkeit der einen oder anderen Kombo nicht gerecht wird.

Aber zum Thema. Dawn of Destiny ist das Massenkompatibelste, was dieser Markt in der letzten Zeit gesehen hat, was ja nicht grundsätzlich schlecht sein muss. Die Platte ist gut und sauber produziert, leidet aber, meiner Meinung nach etwas an der Grenze der Lautheit, was verhindert, das man sie zu lange am Stück hören kann.

Außerdem liefern die Jungs und Mädels lediglich die Härte von Nightwish, die melodischen Teile von Epica und die Originalität von Xandria. Alles sehr schön über die Platte verteilt, aber eben nicht bei den Meistern des jeweiligen Elements abgeschaut, aber sehr gut hörbar, nicht zu komplex, um es nicht nebenbei hören zu können aber auch nicht zu simpel, um schnell langweilig zu werden.

Fazit: Eine weitere hochklassige Scheibe von einer Female Fronted Symphonic Power Metal Band, die ein guter Kompromiss der Mitbewerber ist, das aber noch Potential zur Fortentwicklung bietet.

Stey Heavy
Grim


Band: Dawn of Destiny
Album: Praying to the World
Bewertung: 75 %
Genre: Symphonic Power-Metal
Herkunft: Bochum/Deutschland
Label: Phonotraxx Publishing (Soulfood)
Veröffentlichungsdatum: 4.5.2012
Homepage: http://www.dawnofdestiny.de/
Anspieltip: Misunderstood

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