Montag, 31. Dezember 2012

Beste ... des Jahres 2012 (naja, alles was mir so einfiel)


Festival des Jahres
Open Flair
Super Anfahrt – Geiles LineUp – Geniales Wetter – Super Stimmung – und jede Menge neue Bands/Musiker kennen gelernt.

Konzert des Jahres
Rodgau Monotones - Weihnachtskonzert in der Batschkapp am 26.12.
Unglaubliche Stimmung und  Ausdauer alles Beteiligten und Teilnehmer. Immer wieder ein Erlebnis! DANKE!

Enttäuschung des Jahres
Storm Corrosion - Storm Corrosion
Gut, aber bei weitem nicht das, was man bei den Mitgliedern erwartet hätte haben können. :-)

Compilation des Jahres
Blind Guardian - Memories of a Time to Come
Eine gelungene und trotz der Bekanntheit originelle Mischung aus alten Aufnahmen und Ohrwürmern.

Liveact des Jahres
Tenacius D
Einfach eine geile Show, die da auf der Bühne abgebrannt wird.

Ärgernis des Jahres
Wintersun und Stone Sour
Mit ihren geteilten Alben haben es beide, meiner Meinung nach übertrieben. Wobei Wintersun (imho) nicht mal genug Material für die erste Scheibe hatte, also der zweite Teil dringend zum ersten gehört hätte.
Bei Stone Sour ist das Album 1 immerhin als vollwertig zu bezeichnen, und trotzdem denke ich, die weiteren Teile hätten mit auf die Platte gehört.
Gutes Gegenbeispiel: Moonspell!

Meine Entdeckungen des Jahres
-        Suspyre mit ihren variablen Platten. EINFACH GENIAL!!!
-        Flaming Row mit ihrer echt gelungenen Live-Performance, die echt geile Studioaufnahmen super auf die Bühne transportiert.


Platten des Jahres
Bei dem Versuch einer Top 10 des Jahres bin ich leider gescheitert. Es gab, meiner Meinung nach, zu viele gute Platten dieses Jahr.

Und die Lokale Szene in Rhein-Main habe ich mal ganz weg gelassen, die traut sich ja selber kaum was zu. Denke zwar, dort gibt es einiges interessantes, aber das ist schwer einzuordnen.

Ich habe lediglich eine Platzierung vorgenommen. Meiner Meinung nach ist die Platte des Jahres "Suspyre" von der gleichnamigen Band. Und das hier ist mein absoluter Hammer Song des Jahren 2012:
Suspyre - The Man made of Stone


Künstler
Album
Suspyre
Suspyre


Die restlichen "besten Platten des Jahres 2012" habe ich alphabetisch aufgeführt, weil es mir echt schwer gefallen wäre, eine Reihenfolge festzulegen.
Ahab
The Giant
Alcest
Les Voyages de l'Aime
Aura Noir
Out to Die
Baroness
Yellow & Green
Be'lakor
Of Breath and Bone
Beyond the Bridge
The Old Man and the Spirit
Cannibal Corpse
Torture
Epica
Requiem for the Indifferent
Fear Factory
The Industrialist
Freedom Call
Land of the Crimson Dawn
Gojira
L'efant Sauvage
Ihsahn
Eremita
Kamelot
Silverthorn
Katatonia
Dead End Kings
Lacuna Coil
Dark Adrenaline
Meshuggah
Koloss
Suicide Angels
Bloodbath
Swallow the Sun
Emerald Forrest and the Blackbird
Threshold
March of Progress
War from a Harlots Mouth
Voyeur


Wie gesagt, das ist meine persönliche Meinung und mir ist klar, das Leute, die sich mit Musik auskennen vollkommen anderer Meinung sein können, aber trotzdem dachte ich, ich poste das mal hier.

Montag, 10. Dezember 2012

Konzert - Katatonia (Suport Alcest) - 7.12.2012 - Batschkapp. Frankfurt


Auf Wunsch meiner einzelnen Leserin hier ein paar Zeilen zum Konzert von Katatonia letzten Freitag:
Es war kaum vorstellbar, das aus dem Abend noch was hätte werden sollen, hatte ich doch bei meiner Ankunft schon die erste band verpasst. Nicht, das ich nicht versucht hätte, pünktlich weg zu kommen in der Firma, aber dank des Schneefalls hatte der Bus einfach mal den Betrieb eingestellt (danke an die VM Weilburg :-( ) und so war ich froh, überhaupt noch zum nächsten Bahnhof zu kommen und Richtung Frankfurt.
An dieser Stelle noch mal eine bitte an die Veranstalter: danke Batsche, das ihr auf die frühe Anfangszeit auf Facebook hingewiesen habt, aber ein paar Tage früher wär noch besser gewesen. J
Als ich also schlussendlich doch noch die Halle zu diesem ausverkauften Konzert betrat war ich etwas enttäuscht über den Zuschauerzuspruch. Aber das war ja nicht das erste mal, das das Frankfurter Publikum zeigte, warum es mittlerweile viele Bands gibt, die einen Bogen um Frankfurt machen.
Die Zuhörer aber, die sich eingefunden hatten, um Alcest zu hören, die auch keine unbekannten hier sind, werden sie doch immer mal wieder gerne als Support gebucht (fast zu schade eigentlich). Und auch an diesem Tag bewiesen sie mal wieder, warum. Ihre Setlist war nicht nur abwechslungsreich und zeigte, warum die Franzosen als Speerspitze eines innovativen Black Metal gelten (und auch Einschläge aus dem Bereich PostRock können sie nicht leugnen), sondern passte auch ideal zu dem Act, der ihnen folgen sollte.
Und wenn es etwas zu bemängeln gab am Auftritt von neige (ironischerweise französisch für Schnee) und seinen Begleitern, dann war es, imho, der etwas matschige, wenig transparente Sound der Vocals. Da die aber in Französisch waren, kam es mehr auf den (gesamt)klang an, und der war sehr gut, genau wie auch die licht-schau. Danke an die Techniker.
Als sich der Zuschauerraum dann in der nächsten Pause wieder massiv leerte, war mir klar, was kommen würde, aber mal wieder war ich zu naiv, dem entgegen zu wirken, aber der Sound war wirklich zu gut gewesen, wo ich gestanden hatte. Also musste ich damit leben, das, wie das in Frankfurt leider Standard zu werden scheint, bis zum dritten oder vierten Song immer wieder Leute vordrängelten mit der Aussage, man wolle nach vorne, nur um den gemachten Platz dann zum Stehen bleiben zu nutzen. Na ja, wahrscheinlich bin ich zu lieb für solche Konzerte, aber ich habe leider noch so was wie anstand, im Gegensatz zu den Frankfurter Studenten. :-(
Aber trotz dieser unsäglichen Umstände stieg natürlich die Erwartung auf das folgende Konzert, hatten die Jungs von Katatonia ein rundes aber unerwartetes Album vorgelegt, das als Basis für die Tour diente.
Und so kamen zur Eröffnung dann auch direkt mehrere neue Stücke, die vom Publikum schon sehr gekonnt aufgenommen und abgefeiert wurden. Langsam füllte sich auch der Raum und es wurde klar, das die Show wirklich ausverkauft war. Und die Stimmung stieg weiter, als auch Klassiker und unbekanntere Stücke von alten scheiben den Raum füllten. Der Sound war jetzt sogar noch besser und runder, während ich persönlich das Licht etwas einfallslos fand, vor allem, wenn man es mit Alcest vorher verglich. Aber natürlich verstand es die Band und vor allem Frontmann Jonas Renske (mit seiner authentischen und natürlichen Art) immer wieder die Stimmung zu steigern, so das nach ca. 110 Minuten Konzert wohl alle Wünsche der Zuschauer erfüllt worden sein dürften. Zumal auch einige Stücke den Weg auf die Setlist gefunden hatten, die das bisher selten bis gar nicht geschafft hatten. und beruhigender Weise hatte Katatonia, anders als ihre Kollegen von Opeth, noch Zeit für eine Zugabe eingeplant, bei der die Stimmung dann ihren Höhepunkt erreichte.
Ein sehr geiles Konzert, das sogar aus einem besch.... Tag noch einen guten machte und das trotz einiger der Zuschauer. Bleibt zu hoffen, das nicht noch mehr Bands Frankfurt den Rücken kehren.