Sonntag, 10. Februar 2013

Konzert - Tremonti, supp: Malrun, Zoom Frankfurt, 6.2.2013


Erst spät habe ich von dem Konzert erfahren und konnte noch eine Karte im Weiter-Verkauf ergattern. Eigentlich stehe ich nicht sonderlich auf Solo-Projekte von Saiten-Virtuosen eines Ranges Mark Tremonti, aber diesmal reizte mich, was ich im Vorfeld gehört hatte, dann doch dazu, mir das anzuschauen.

Als ich dann auch noch hörte, das die Dänen von Malrun im Vorprogramm spielen würden, war klar, das sich die Zeit und Investition lohnen würde.
Also machte ich mich zum ersten mal in den Club in der Brönnerstrasse, der zwar umbenannt worden war, seit ich zuletzt da war, aber an der Ausstattung hatte sich nichts geändert, außer das ein paar Sitzplätze entfernt worden waren.
Das Design des Clubs ist eigentlich recht interessant, wobei ich nicht sicher war, wie der Sound sein würde und zumindest teilweise wurden diese Bedenken bestätigt, aber dazu später mehr.

Pünktlich wie angekündigt enterten dann die Alternative Rocker von Malrun die kleine Bühne und fingen sofort damit an, diese in ihre Einzelteile zu zerlegen. Eine sehr moderne Mischung aus Alternative Elementen, Metal Riffs und sogar Einflüssen aus Hard- und Metalcore flog den Zuhörern um die Ohren und die Stimmung stieg immer weiter, bis man das Gefühl hatte, die 50 Minuten der Dänen wären viel schneller vergangen, als sie es tatsächlich waren.
Eines ist für mich sicher: Diese Jungs werde ich versuchen mal wieder zu sehen und zu hören, denn sie haben echt Potential und Visionen, die sie scheinbar auch in ihre Musik  umsetzen. RESPEKT!!!

Nach einer fast 45 minütigen Umbaupause betraten dann die Mannen um Mark Tremonti die Bühne und schon bei den ersten Akkorden wurde mir klar, das die Tonmeister wieder gemacht hatten, was ich schon mehrfach beobachtet hatte: Sie erhöhten von Band zu Band die Lautstärke, so das diesmal der Hauptakt mal wieder zu laut war, aber das ist natürlich nur die Meinung eines einfachen Musikhörers, der noch ein wenig auf seine Ohren achtet.

Die Performance der Musiker war einwandfrei, wobei mir die Solos von Mark schon teilweise ein wenig zu extravagant erschienen, aber das ist natürlich bei einem so begnadeten Gitarristen nicht vollkommen überraschend war. Auf jeden Fall hat der Namensgeber der Band sich sehr gute Musiker für seine Platte und Tour gesucht, so das die Energie der Songs sehr gut rüber kam und man nicht das Gefühl hatte, einem Double von Creed oder Alter Bridge zu zusehen. Dazu, das muss man ehrlich sagen, hat der gute Mark auch nicht die Stimme und vor allem Vielfalt an stimmlichen Fähigkeiten.

Am Ende war es ein gelungener Abend, der leider ein wenig zu laut war, aber mit dieser Meinung stehe ich wahrscheinlich ziemlich alleine. Die Kombination der Bands war sehr gelungen und die Dänen von Malrun haben mir sogar ein wenig besser gefallen als die Mannen um Mark Tremonti. Also wieder mal eine gute neue Band kennen gelernt und einen Abend mit netter Musik verbracht.

Kommentare:

  1. Hallo,

    wir waren auch im Zoom (früher Sinkkasten).
    Beide Bands fand ich hervorragend, gerade auch, weil sich ihre Stile doch ein wenig unterschieden.
    Tremonti spielten ein sehr gutes Set und ich fand es sehr gut, dass nur Nummern des Soloalbums gespielt wurden. Nennenswert sicherlich auch das variable Bassspiel vom Eddie van Halen Sohn Ludwig. Insgesamt ein toller Abend in einem proppevollen Club.
    Gruß
    Roland

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    1. Hi, heißt sein Sohn nicht Wolfgang?

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    2. Jupp, richtig, Wolfgang ist der Name! :-)

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  2. Was die Kritik an der Lautstärke betrifft: Nein, da stehst Du nicht alleine! Das Selbe ist mir in Hamburg auch aufgefallen und sowieso: Ich habe eigentlich immer das Gefühl, das der Hauptact immer lauter abgemischt wird. Schade.

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  3. Sorry stimmt,

    Ludwig van - das war doch ein ganz anderer!!

    Gruß
    Roland

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