Donnerstag, 13. Juni 2013

Konzert – Skullboogey und Orange Goblin – 4.6. Zoom Frankfurt

Das ist das erste Konzert, das ich besucht habe, wegen der Vorband, denn nicht nur hatte ich einen GL-Platz von den Jungs von Skullboogey gewonnen (Danke dafür noch mal), sondern ich war eben durch ihre Aktion erst auf das Konzert aufmerksam geworden. Es ist zwar schon eine Weile her. seit Orange Goblin den Weg auf meine Liste der „würde ich gerne mal live erleben“ gefunden haben, aber manchmal lohnt sich das Warten ja.

Meine Erfahrungen mit der Location waren leider bisher nicht sonderlich gut, aber ich hoffte, das man vielleicht endlich das Ende der Laustärkenspirale erreicht haben würde, die in Rhein-Main scheinbar von sehr vielen Venues mit gedreht worden ist. Da der Termin mitten in der Woche lag, musste man befürchten, das selbst der kleine Saal des Zoom nur spärlich gefüllt sein würde.

Also sorgte ich dafür, das ich zumindest rechtzeitig dort sein würde, was, wie sich dann bal herausstellen sollte, relativ viele Zuschauer gemacht hatten, so das um 20Uhr30, als die Jungs aus dem Taunus pünktlich die Bühne betraten, bereits gut 60-70 Leute den Raum füllten und für einen ansprechenden Start in den Abend sorgten. Das Publikum wurde dann sogar noch etwas zahlreicher während Skullboogey ihren begeisternden Heavy-Stonerrock von Stapel ließen.

So waren nach einigen Wenigen Stücken bestimmt mehr als 100 Leute dabei, als die Band sich alle Mühe gab, die Stimmung weiter zu verbessern, was Ihnen auch gelang. Ich persönlich, aber wie immer stehe ich mit dieser Meinung wohl alleine, fand es zwar schon grenzwertig, was die Laustärke angeht, so das mir übles schwante, bedenkt man, das es normalerweise von Band zu Band an einem Abend immer lauter wird.
Aber erst mal galt es, das Geschenk der Jungs von Skullboogey anzunehmen und die Show und Songs zu genießen. Eine wirklich gelungene Vorstellung legten die Jungs auf die Bühne und bereiteten so den Grundstein für die Stimmung, die bei Orange Goblin aufkommen sollte.

Von diesem zweiten Teil des Konzerts kann ich leider nur sehr wenig berichten, weil ich nach ca. 45 Minuten gegangen bin, als mir, selbst durch meine Ohrenstöpsel, die Ohren anfingen zu klingeln. Ich habe versucht, eine Stelle im Raum zu finden, an der nicht sämtliche Ausstattung im Takt der Musik vibrierte, aber das war unmöglich. Selbst kurz vor dem Ausgang drückte der Bass dermaßen in den Magen, das es schon weh tat.
Vielleicht bin ich einfach zu alt für so einen …. Kram, aber andere Locations schaffen es doch auch, laut zu sein, ohne nahe an die Körperverletzung ihrer Gäste zu geraten.
Wie dem auch sei. Durch den frühen Abbruch meines Konzerterlebnisses dieses Abends konnte ich zumindest auf eine Gute Show mit Skullboogey zurückschauen, derentwegen ich ja nun auch mal an diese Abend da war. Wobei man sagen muss, wenn eben eine Vorband schon an die physikalischen Grenzen der Räume heran geht, was die Lautstärke angeht, bleibt den Hauptbands, zumindest scheinen das die Tonmeister so zu sehen, nichts anderes übrig, als diese Grenzen zu überschreiten.


FAZIT: Schade, das dieser zweite Besuch bei einem Konzert  im Zoom meine Meinung über die Eignung von Location und Personal nicht verbessert hat. Es bleibt zu hoffen, das man vielleicht irgendwann mal ein Einsehen hat, das laut nicht immer besser ist, aber bis dahin werde ich mir wohl zwei bis dreimal überlegen, ob ich das Zoom noch einmal für ein Konzert besuche.
Danke an Skullboogey und alle Fans, die mitgefeiert haben und hoffentlich bis bald und dann vielleicht mal ein bisschen länger.
KEEP ROCKING \m/

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